Was wäre, wenn?

Und, wie sieht es aus mit den guten Vorsätzen für das neue Jahr? Ab jetzt soll ja alles besser werden: Weniger trinken, zweimal die Woche zum Sport und mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen! Ich hätte da noch einen guten Vorschlag: was wäre, wenn ihr, ich, wir alle Paten werden und ein Kind irgendwo auf der Welt unterstützen?

Bin ich bereit dafür, etwas Gutes zu tun?

Das meine ich ernst. Ganz konkret geht es um eine Patenschaft bei der Hilfsorganisation World Vision. Diese Organisation hat kurz vor Weihnachten „mein-patenportal.de“ gegründet und damit das erste wirklich soziale Netzwerk gelauncht. Über das Patenportal bekomme ich online Zugang zu Fotos, Videos und Informationen zu „meinem“ geförderten Patenkind. Es ist eine sehr persönliche Unterstützungsform und ich erfahre viel über das Kind. Ich sehe Fotos von ihm, kann ihm schreiben, und wenn ich möchte, kann ich es sogar besuchen. Über das Portal verfolge ich mit, wie es ihm geht, was es macht, ob es erfolgreich ein Impfprogramm durchlaufen hat und wie es in der Schule läuft. Ich nehme an seinem Alltag teil, erfahre, ob die Familie am Malaria-Vorbereitungskurs teilnimmt, oder ob der Brunnen im Dorf gebaut wird. Ich lerne es kennen. Bin ich bereit für diese Beziehung? Klar kann ich die Patenschaft jederzeit kündigen, aber ich glaube, wenn ich mich einmal dafür entschieden habe, dann ziehe ich das durch. So etwas kündigt man nicht einfach wieder. Für mich wäre das was Langfristiges.

Maedchen_klein

Eins ist besser als keins

Natürlich frage ich mich, wie die Kinder ausgewählt werden, und ob es gerecht es ist, wenn ein Kind aus dem Dorf gefördert wird und ein anderes nicht. Ich komme aber zu dem Schluss, dass die Hilfe ja irgendwo anfangen muss und wenn am Anfang nur ein Kind medizinische Versorgung, ausreichende Ernährung, Bildung und Zugang zu sauberem Trinkwasser erhält, dann ist es doch immer noch besser, als wenn keinem Kind geholfen wird. Was mir gefällt, es geht bei der Patenschaft nicht nur um Geld für den Einzelnen, sondern um Hilfe für die ganze Familie. Schulungen zu landwirtschaftlichen Anbaumethoden oder Einkommensförderung sollen helfen, nach und nach unabhängig von der Förderung zu werden. Und am Ende profitieren alle Bewohner eines World Vision Projektgebietes davon, wenn sich die Infrastruktur verbessert, etwa durch den Bau neuer Brunnen, Schulen oder Gesundheitsstationen.

Bekelech the Stove Maker

Gut zu wissen

World Vision ist gerade von der Spiegel Online Transparenzstudie mit dem ersten Platz ausgezeichnet wurden. Es ist eine christliche Hilfsorganisation mit den Arbeitsschwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaft und wird vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) geprüft. Die Organisation unterstützt Kinder, Familien und ihr Umfeld im Kampf gegen Armut und Ungerechtigkeit. Als Christen unterschiedlicher Konfessionen helfen die Mitarbeiter von World Vision weltweit Menschen in Not, unabhängig von ethnischer Herkunft, Religion oder Nationalität. Das hört sich für mich alles gut an. Was haltet ihr von diesem Patenprojekt? Habt ihr schonmal über eine Patenschaft nachgedacht, oder seid ihr längst Pate und ich weiß nichts davon?

 

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