Knusper, knusper, knäuschen im Hexenwäldchen.

Camping mit Kind in Mecklenburg-Vorpommern

Camping mit Kind in Mecklenburg-Vorpommern. Es war einmal eine Mutter mit ihrem Kind, die lebten in einer Stadt, die war so groß, das man sie nicht an einem Tag durchwandern konnte. Soweit das Auge reichte, sah man nichts als Häuser. Und so geschah es, dass die Mutter ihr Kind eines Tages seufzen hörte: „Ach könnt ich doch nur in einen See springen und barfuß über eine Wiese laufen.“ Bei diesen Worten wurde die Mutter ganz traurig und beschloss mit dem Kind raus zu fahren in die weite Welt. Sie packten das Nötigste zusammen, sagten dem Vater für das Wochenende Ade und bestiegen ihren treuen Gefährten Sgt. Pepper.

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Immer der Nase nach ging die Reise, über Stock und Stein, bis sie an einen gar merkwürdigen Ort kamen.

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Hier bogen sie ab in den finsteren Wald und sahen oben im Baum die Hexe auf ihrem Besen sitzen. Sie sagte: „Na ihr zwei Hübschen, ihr seht hungrig aus. Kommt nur herein und habt keine Angst, ich habe euch schon erwartet.“

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Da fuhr die Mutter frohen Mutes mit dem Kind weiter auf den Campingplatz am See, parkte den Sgt. und ging zur Rezeption.

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Die Menschen hier waren ganz anders als in der großen Stadt, viel ruhiger und freundlicher. Ganz ohne Eile gaben sie der Mutter und dem Kind zu trinken und zeigten ihnen dann, wo sie nächtigen können. Als sie den Platz erblickten, konnten sie ihr Glück kaum fassen. Camping mit Kind in Mecklenburg Vorpommern, das war ja wie im Paradies, unter Bäumen und mit Blick auf den See.

Neugierig erkundeten sie ihr neues Zuhause und was sie sahen, gefiel ihnen sehr. Blumen, wohin sie nur schauten, ein kleiner Spielplatz und Tiere, die sie neugierig ansahen.

Selbst Boote gab es und sie konnten auf den See hinauspaddeln, bis in die Kanäle hinein, solange ihre Arme stark genug waren.

Noch am gleichen Abend sprang das Kind ins Wasser und war ganz fröhlich.

Nach einem guten Mahl im nahen Restaurant gingen sie zu Bett und nach ein bisschen blättern in Grimms Märchen ohne Worte schliefen sie in dieser Nacht wie die Murmeltiere in ihrem guten Sgt.. Am nächsten Morgen wurden sie vom Vogelgezwitscher geweckt und es gab knusprige Brötchen, die sie tags zuvor bestellt hatten, dazu Kaffee und Kakao. Hier wollten sie für immer bleiben.

Aber als sie so da saßen, in der Sonne, da dachten sie an den Vater, alleine in der großen Stadt und das Herz wurde ihnen schwer. So packten sie ihre sieben Sachen, sagten allen: „Tschüss, bis zum nächsten Mal,“ und fuhren los. Denn sie wollten wiederkommen mit dem Vater. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann machen sie jetzt alle zusammen Camping mit Kind in Mecklenburg-Vorpommern.

Camping mit Kind in Mecklenburg-Vorpommern

„Zum Hexenwäldchen“
Dorfstraße 1a
17252 Blankenförde/Kakeldütt
Tel.: 038929 20215
www.hexenwaeldchen.de

 

Text und Fotos: Britta Smyrak

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9 Kommentare

  • Verena Grell sagt:

    Also wir kommen schon ueber 10 Jahre immer Pfingsten und uns und unseren Kindern (teils schon „erwachsen“) gefällt’s!!! Auch für längere Urlaube waren wir schon da. Es ist wie im Märchen beschrieben 🙂

    • looping-magazin sagt:

      Hallo Verena, ich habe den Platz zufällig vor 8 Jahren beim Paddeln entdeckt und das schöne ist, es hat sich (fast) nichts verändert. Einmal im Jahr muss ich hin.

  • Ute sagt:

    Uiiii,schöööön….
    Dahin möchte ich auch,das hört sich toll an.

    • Hallo Ute,
      das ist auch ein ganz schnuckeliges Plätzchen und ich hoffe ganz ehrlich, dass das so bleibt. Ich mag diese kleinen Campingplätze einfach 1000 Mal lieber, als die großen durchorganisierten Plätze.
      Solltest du dort hinfahren, lass mich wissen, ob es noch immer so schön ist.
      Liebe Grüße Britta

  • Uli Vg sagt:

    Hallo,

    ja, das Hexenwäldchen liegt sehr idyllisch in wunderbarer Umgebung, wenn man mal von der riesigen Plastik-Badeinsel absieht, die auf keinem aktuellen Bild zu sehen ist und die hier wirklich optisch nicht passt. Aber das ist das Geringste.

    Man muss für diesen Campingplatz schon recht rustikal veranlagt sein. Dass es in den Waschräumen kein warmes Wasser gibt, macht die Designer-Waschbecken nicht wett, die auf beschichteten und ewig nassen Spanplatten stehen (Ausnahme: warme Duschen gegen Cash).
    Apropos Duschen: Unveränderbare Einheitstemperatur und Wassermenge mögen ja noch ok sein, aber dass die Duschkabinen nicht abschließbar sind, entspricht sicher nicht jedermanns Erwartungen. Schlösser wurden wohl auch Opfer der Sparsamkeit des Betreibers.

    Bevor ich es vergesse: nehmt eine Taschenlampe mit, außer in den Waschäumen gibt es nachts keinerlei Beleuchtung. Die Begründung, dass man den Sternenhimmel besser sehen kann, ist zwar nett, ich habe aber auch hier den Verdacht ausgeprägter Sparsamkeit (zu Lasten von Stolpergefahr).

    Das Schärfste zu Schluss:
    Ab 22 Uhr ist Reden nicht mehr erlaubt. Ernsthaft, auch leises Reden nicht! Es geht nicht um laute Diskussionen oder Randale, nein, es geht um Unterhaltungen in leisem Ton. Offiziell darf auf dem Platz nur noch geflüstert werden!
    Und um noch einen drauf zu setzen:
    Pünktlich wenige Minuten nach 22 Uhr geht jemand rund und kontrolliert das! Grins, kopfschüttel!

    Sorry, aber eine derart lächerliche Bevormundung nach Art eines Schullandheimes muss ich wirklich nicht haben.

    Es gibt hinreichend andere Campingplätze, auf denen kein Redeverbot besteht.

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