Ahoi Hamburg! Die besten Tipps für Hamburg im Sommer

Die besten Tipps für Hamburg im Sommer

Oh, wie ist das schön! Hamburg und die Sonne scheint. Ich habe die besten Tipps für Hamburg im Sommer für dich gesammelt, damit du weißt, wie du die Sommertage nutzen kannst.

Wenn die Sonne scheint, die besten Tipps für Hamburg im Sommer

Spazier durch das Schanzenviertel

  • Das Schanzenviertel zwischen Schulterblatt und Schanzenstraße ist seit Jahren ein Magnet für die Alternativ- und Kreativszene. Seitdem es die Piazza am Schulterblatt gibt, hat dort ein portugiesisches Café neben dem anderen eröffnet. Es gibt reichlich Platz zum Sehen und Gesehenwerden und dabei Galão trinken. Du findest hier außerdem einen leckeren Italiener, einen Asiaten und ein Stück weiter Richtung Schanzenstraße einen Fischimbiss. Nicht zu vergessen die sagenhaften Kuchen von Herr Max.

  • Im Viertel wird weiterhin fleißig gebaut und es bleibt spannend, denn die Gentrifizierung macht vor der Schanze nicht halt. Die Rote Flora, das Zentrum der Linken Szene, weicht nicht und beobachtet weiterhin das Weltgeschehen mit Argusaugen. Die Häuserwände und Haustüren sind bunt.  Streetart gibt es reichlich und mir macht es Spaß zu entziffern, wer sich hier alles verewigt hat.
  • Zwischen Schanzenviertel und Karoviertel liegt der Schlachthof. Wenn du ein Bierliebhaber bist, mach einen kurzen Zwischenstopp in der Ratsherrn Brauerei und besuch vor allem den Shop mit ich weiß gar nicht wie vielen unterschiedlichen Biersorten im Sortiment.

  • Auf meinem Weg ins Karoviertel bin ich die Sternstraße entlang gelaufen. Sie verläuft parallel zur Schanzenstraße und hier verstecken sich gleich zwei Geheimtipps. 1. Erika’s Eck, ein echtes Kultrestaurant und man achte auf die Öffnungszeiten! Solange der Schlachthof noch in Betrieb ist, kehren hier von abends bis zum Morgen die Arbeiter ein und stärken sich. Es hat sich aber längst herumgesprochen, dass das Essen verdammt gut ist und so kommt auch das Partyvolk gerne zu später Stunde vorbei. Der zweite Tipp sind die Salzbrenner Würstchen aus gleichnamiger Wurstfabrik. Es sollen die frischesten Würstchen der Stadt sein, direkt vom Schlachthof.

Schau im Karoviertel vorbei

  • Das Karoviertel ist die kleine Schwester von der Schanze. Auch hier findest du viel Streetart an den Hauswänden und in den Hauseingängen. Am besten läufst du die Marktstraße einmal rauf und runter, sie ist das Herz vom Viertel und die meisten Shops befinden sich hier. Mein absoluter Favorit seit Jahren ist das Elternhaus, kein Geschäft, sondern ein Gesamtkunstwerk! Schau auch in die Seitenstraßen, und wenn du Hunger hast, dann geh zur Feldstraße, dort reiht sich ein nettes Restaurant an das andere. Ich fand das vegane Restaurant Happenpappen sehr nett und das Fischrestaurant Karofisch ist ebenfalls zu empfehlen. Ganz neu eröffnet hat das Restaurant Underdogs. Ich habe es getestet und fand die verschiedenen Ceviche sehr lecker! Gegenüber und nicht zu übersehen steht der imposante Bunker. Zweimal im Jahr ist hier der Eingang zum Hamburger Dom, dem riesigen Rummelplatz in der Stadt. Ende Juli ist es wieder so weit.

Nicht verpassen: Speicherstadt und Hafencity

  • Um vom Karoviertel in die Speicherstadt oder in die Hafencity zu kommen, gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Steig an der U-Bahn Station Feldstraße in die U3, fahr bis zur Haltestelle Landungbrücken und steig dort um auf die Fähre 72 zur Elbphilharmonie. Vor allem abends hast du vom Wasser aus eine tolle Sicht auf Elphie, wie die Hamburger sie gerne nennen. Möglichkeit 2: Fahr eine Station weiter bis zur Haltestelle Baumwall und lauf von dort in die Hafencity. Die Elbphilharmonie liegt in Sichtweite der U-Bahn-Sation. Du kannst sie eigentlich nicht verfehlen. Besorg dir vorab ein Onlineticket für die Aussichtsplattform der Philharmonie. Die Plaza ist für jedermann zugänglich aber der Besuch wird über die Ausgabe von Plaza-Tickets geregelt. Die Hafencity ist ein riesiges Neubaugebiet! Immer wieder ergeben sich neue Perspektiven und du entdeckst spektakuläre Architektur. Neben der Hafencity liegt die Speicherstadt. Wenn du gut zu Fuß bist, kannst du beide Viertel zu Fuß erkunden oder du machst eine Hafenrundfahrt.

Nimm die Fähre 62 und fahr an den Strand

  • Einer der schönsten Orte in Hamburg ist für mich der Elbstrand in Övelgönne. In der Sonne sitzen und den Containerschiffen hinterherschauen, da ist Fernweh garantiert. Nimm ab Landungsbrücken die Fähre 62 nach Neumühlen und lauf nach links an den Cafés vorbei Richtung Strand. Schon von Weitem siehst du zwei Cafés, die Strandperle, eine echte Institution und den Ahoi Strandkiosk. Ganz Mutige baden an dieser Stelle sogar in der Elbe! Aber Achtung, die Wellen können recht stark sein, wenn so ein dickes Schiff vorbei fährt. Wer möchte, läuft oberhalb vom Strand durch Övelgönne an den ehemaligen Kapitäns- und Lotsenhäusern vorbei. Schöner kann man in Hamburg nicht wohnen.

Wenn es regnet, die besten Tipps für Hamburg im Sommer

Geh in eine Ausstellung

  • Das Miniatur Wunderland, die größte Modelleisenbahn der Welt! Denk jetzt bloß nicht: Oje, Modelleisenbahn. Es ist großartig. Ich könnte Stunden hier verbringen, den Tagesablauf am Miniatur-Hamburger-Hafen verfolgen, den Flugzeugen bei Start und Landung zusehen oder den Fall der Berliner Mauer in allen Details verfolgen. Das musst du gesehen haben. Es ist so liebevoll, detailreich und humorvoll. Lustig finde ich auch die Statistik am Eingang, Es wird gezählt, welcher Besucher aus welchem Land bereits hier war. Bei meinem Besuch immerhin 6 Besucher aus dem Vatikan. Wirklich, wirklich, hingehen! Eintritt: Erwachsene 15 € Kinder bis 15 Jahre 7,50 €. Alle weiteren Preise hier. Um Wartezeiten zu vermeiden am besten die Tickets online kaufen.
  • Die Deichtorhallen bieten immer wieder tolle Ausstellungen. Nicht umsonst zählen sie zu den großen Ausstellungshäusern für zeitgenössische Kunst und Fotografie in Europa. Im Moment findet die Triennale der Photographie in Hamburg statt und bis zum 21. Oktober wird die Ausstellung [SPACE] Street. Life. Photography. Street Photography aus sieben Jahrzehnten in den Deichtorhallen gezeigt. Die Triennale ist definitiv ein Grund mal wieder nach Hamburg zu fahren!

Wenn es dunkel wird, die besten Tipps für Hamburg im Sommer

Geh aus auf St. Pauli

  • Seit eh und je zieht es alles und jeden nach St. Pauli. Sehr nett finde ich die Gegend nördlich der Reeperbahn. Starte am Neuen Pferdemarkt und lauf durch die Wohlwillstraße bis zur Clemens-Schulz-Straße. Hier findest du viele gute Bars und Cafés, wie das Café Stark oder Möwe Sturzflug um nur zwei zu nennen.


Wenn du müde bist, die besten Tipps für Hamburg im Sommer

  • Fritz im Pyjama ist ein kleines Hotel direkt an der S-Bahn Station Sternschanze. Hier bist du mittendrin. Die Zimmer sind sehr schön eingerichtet, in einem Design-Stilmix aus gestern und heute. Insgesamt hat das kleine Boutique-Hotel 17 Zimmer. Deine Brötchen hängen in einem Beutel morgens an der Tür, alles andere findet sich im Kühlschrank. Frühstück im Bett, das erinnert mich an Zuhause. Stichwort Kühlschrank, bzw. Minibar. Statt des üblichen Einerleis gibt es bei Fritz im Pyjama ganz besondere Produkte. Das Wasser ist von Viva con Aqua, dahinter steckt der Viva con Agua Sankt Pauli e. V., ein gemeinnütziger Verein, der sich dafür einsetzt, dass alle Menschen weltweit Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Die Süßigkeiten kommen von der Familie Hofer Bonbonmanufaktur und das Salzige liefert Kernenergie, beides lokale Unternehmen aus Hamburg. Guten Appetit. Eines noch, die kleine Hotelbroschüre auf dem Zimmer enthält viele gute Tipps für das Schanzenviertel.
  • Gibt es so etwas wie die Mutter aller Designhotels? Wenn ja, dann ist es für mich das SIDE Hotel in Hamburg. Als es vor über 15 Jahren in Hamburg eröffnete, schlug es ein, wie eine Bombe. Anfang 2018, nach dreimonatiger Schließung, wurde das SIDE Hotel von Matteo Thun komplett modernisiert und mit neuester Technik ausgestattet Was mich schon immer begeistert hat, ist die Lobby, ein riesiger Lichthof, der sich über 8 Stockwerke nach oben öffnet. Cool finde ich auch die frei stehenden Badewannen in Knallgrün oder Blau in den Suiten und ich mag den Indoor-Pool, der keine Angst vor Farbe hat. Die Einrichtung in den Zimmern ist hochwertig, ein großer LED Fernseher von LÖWE hängt an der Wand und in den Betten schläft man wie ein Murmeltier. Nach einem vollgepackten Tag kannst du im 8. Stock prima in der großen Sky Lounge entspannen oder auf der Terrasse einen Sundowner genießen. Nicht verpassen darfst du das Frühstück. Es ist sehr fein und sehr lecker. Das SIDE Hotel liegt zentral in einer ruhigen Seitenstraße in der Nähe vom Gänsemarkt. Von hier bist du schnell zu Fuß in der Innenstadt und an der Binnenalster.

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Text und Fotos Britta Smyrak.

Danke an Hamburg Marketing für die Einladung und die Recherche für die besten Tipps für Hamburg im Sommer

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