Ach, ich liebe die Schweiz! Hoch hinaus zum Skiurlaub im Haslital.

Skiurlaub im Haslital

Auf zum Skiurlaub im Haslital! Ach, ich liebe die Schweiz, alles läuft, wie am Schnürchen, bzw. rollt pünktlich auf den Schienen. Morgens mit der Swiss in Berlin los, am Flughafen Zürich ohne langes Warten in den Zug und nach kurzem Umsteigen in Luzern geht die Fahrt vorbei am schönen Vierwaldstättersee, über den Brünigpass hinab ins Haslital nach Meiringen.

Good afternoon Mr. Holms

Gegen 15 Uhr, gerade passend zur Kaffeezeit, steige ich aus dem Zug und stehe vor einem Dönerimbiss mit Blick auf die Berge. Berlin lässt grüßen! Als ich losgehen will zum Hotel höre ich meinen Namen rufen. Erster Gedanke: Wow, man kennt mich hier! Zweiter Gedanke: Quatsch, es ist der Fahrer vom Sherlock Holms Hotel, der mich und einen Mitreisenden zum Hotel bringen möchte.

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Im Vorbeifahren sehe ich eine Bronzestatue von Sherlock Holms auf dem Bürgersteig und erst jetzt fällt der Groschen. Meiringen, na logisch, die Reichenbachfälle, „Sein letzter Fall“, ich muss das Buch unbedingt noch mal lesen.

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Sir Arthur Conan Doyle, der Erfinder von Sherlock Holms war früher oft im Berner Oberland und auch in Meiringen. Die Landschaft und die Reichenbachfälle haben ihn so beeindruckt, dass er seinen Helden, den Detektiv Sherlock Holms mit seinem Widersacher Professor Moreaty kämpfend in die Wasserfälle stürzen ließ und damit die Detektivserie spektakulär beendete.

Schneeschuhwandern im Reichenbachtal

Mich führt es leider nicht zu den Reichenbachfällen, sondern zum Schneeschuhwandern ins Reichenbachtal. Das Taxi schraubt sich Kehre für Kehre den Berg hinauf. Ich bin froh, als ich aussteigen kann. Manchmal schlagen mir die Kurven doch auf den Magen. Auf dem Parkplatz vom schönen Chalet Hotel Schwarzwaldalp wartet bereits unser Guide. Emil verteilt an jeden Schuhe und Stöcke und stapft los.

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Um uns herum ist es mucksmäuschenstill, nur das knirschen der Metallzähne auf dem Schnee und Eis ist zu hören. Beim Aufstieg erklärt Emil, das das Reichenbachtal oft auch Rosenlauital genannt wird. Die Gipfel der Berge leuchten kitschig in den Strahlen der Abendsonne. Es ist einfach nur schön.

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Statt querfeldein gehen wir auf markierten Wegen. Das finde ich zwar erst langweiliger als bei meiner Schneeschuhwanderung in Tirol, weil ich ja gerade das Wandern abseits von präparierten Pisten und Wegen so reizvoll finde, aber Emil macht uns darauf aufmerksam, dass das Wild immer weniger Rückzugsmöglichkeiten hat und dazu tragen neben den vielen Tourengehern eben auch die Schneeschuhwanderer bei. Früher fand der Rummel auf den Pisten statt. Jetzt laufen die Leute in die verstecktesten Winkel und die Tiere wissen nicht mehr wohin.

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Es herrscht betretenes Schweigen in der Runde. Wahrscheinlich fühlt sich jeder ertappt und selbst ein kleines bisschen Schuld an der Misere. Ich gelobe im Stillen Besserung und werde in Zukunft dort, wo es angezeigt ist die Wege benutzen! Auf jeden Fall zeigt sich wieder, dass ein Guide Gold wert ist.

Nach der Wanderung empfängt uns das Chalet Scharzwaldalp mit einem wirklich sehr leckeren Käsefondue mit selbst gebackenem Brot, großartig. Satt und müde geht es zurück ins Hotel und ich freu mich schon auf den nächsten Tag.

Skiurlaub im Haslital. Mit dem Snowboard unterwegs

Am Frühstückstisch schaue ich mir den Pistenplan an. Ich bin mit dem Snowboard unterwegs und da achte ich bei der Auswahl meiner Skigebiete immer auf die Lifte. Ich hasse Schlepper und vermeide Ziehwege und ich liebe breite Pisten, denn da kommen sich Boarder und Skiläufer nicht in die Quere. Auf dem Plan sehe ich nur zwei Schlepper, das ist okay.

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Vom Hotel geht es zu Fuß zur Talstation Alpbach. Von dort bringt uns die Gondel hoch nach Reuti und dann weiter bis ganz hoch zum Alpentower.

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Von hier oben schaut man auf der einen Seite bis weit ins Tal und auf der anderen Seite sieht man auf das Skigebiet.

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Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden, welche Piste ich nehme. Leider ist die 16 wegen eines Rennens gesperrt, also weiche ich aus auf die 15 und fahre runter bis zur Mittelstation Mägisalp. Die Fahrt ist recht holprig, weil viele Eisstücke auf der Piste liegen. Von der Mägisalp aus erkunde ich die verschiedenen Abfahrten und mein Fazit lautet: 37 anspruchsvolle Pistenkilometer, geübte Skifahrer werden hier glücklich! Prima Skigebiet für geübte Snowboarder, aber für Anfänger sind manche Pisten recht schmal, oder enden im Ziehweg. Ich bin gespannt, wie es morgen in Wengen und dem Skigebiet Kleine Scheidegg aussieht.

Wer mehr Infos möchte für seinen Skiurlaub im Haslital in der Schweiz, der schaut am besten auf der Seite von Schweiz Tourismus nach www.MySwitzerland.com oder ruft dirkt an: 0080010020030 (kostenlos)

Text und Fotos: Britta Smyrak

Danke an Schweiz Tourismus für die Einladung zu dem kurzen Skiurlaub im Haslital

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