Das Landesinnere von Bali entdecken

Nach ein paar Tagen im wunderschönen Jimbaran arbeiten wir uns die Küste ein Stück weiter hoch nach Seminyak in das The Legian. Das ist so ziemlich das luxuriöseste und stilvollste Hotel während unserer Reise auf Bali. Das Meer ist hier wilder und eher etwas für Surfer als für Kinder, also üben wir wieder fleißig schwimmen im Pool. Seminyak ist eine recht angesagte Gegend. Es gibt coole Strandbars und ich gestehe, mich packt das Shoppingfieber und ich statte mich bei Paul Ropp mit dem ultimativen Balifummel aus.

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Von Jimbaran nach Seminyak, Ubud und wieder zurück

So schön der Strand und das Meer auf Bali auch sind, nach knapp zwei Wochen Strand möchten wir das Landesinnere von Bali entdecken. Unsere Reise geht weiter nach Ubud, das künstlerische Zentrum von Bali. Die Atmosphäre hier ist sehr lässig, internationaler Hippiestyle trifft auf Reisfelder und die Restaurants haben sich auf die Bedürfnisse der Reisenden mit sehr gutem Essen eingestellt.

Unser Hotel heißt Alam Indah und ist ein absoluter Glücksgriff. Es hat schöne Zimmer, einen wunderbaren kleinen Garten mit Pool und ab und zu kommt auch ein Makake aus dem benachbarten Wald vorbei und plündert die Opferschalen. Seit dem Tempelbesuch im Süden von Bali habe ich vor den Jungs allerdings Respekt und halte mich eher fern.

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Das Alam Indah liegt nicht direkt in Ubud, sondern in Nyuhkuning. Vom Hotel ist es zu Fuß nicht weit und wir spazieren jeden Tag durch den heiligen „Monkey Forest“ nach Ubud. Dieser Park ist absolut sehenswert, denn er steckt voller mystischer Figuren.

Beim Spaziergang durch Ubud spricht uns ein Taxifahrer an und fragt, ob wir nicht einen Ausflug zu den Reisfeldern machen möchten. Gute Idee! Nach kurzer Preisverhandlung verabreden wir uns für den nächsten Tag.

Regenzeit auf Bali

Am nächsten Morgen hat sich die Sonne leider versteckt. Dunkle Wolken ziehen auf, aber wir machen den Ausflug trotzdem, denn morgen wollen wir schon wieder zurück ans Meer. Das Taxi windet sich durch die Hügel zu den Reisfeldern. Dann geht es los und Bali zeigt uns, dass Regenzeit ist. Es schüttet und wir können ab jetzt immer nur für ein paar Fotos kurz aus dem Auto springen.

Es ist trotzdem beeindruckend und ich kann so eine Tagestour nur empfehlen. Bali ist zwar klein, aber es bietet eine unglaubliche Fülle. Wir fahren durch eine wunderschöne Landschaft, durch kleine Dörfer und sehen durch den Regen eine der vielen prachtvollen Prozessionen, die täglich auf der Insel stattfinden. Wir trinken Kaffee auf einer Kaffeeplantage, unser Taxifahrer kennt den Besitzer, und haben am Ende doch nur einen Bruchteil der Insel gesehen.

Am nächsten Morgen kehren wir noch mal zurück an unseren Lieblingsstrand nach Jimbaran, diesmal gehen wir ins Intercontinental Bali Resort. Wir genießen die letzten Tage am Meer, spazieren regelmäßig zu den Fischern und essen abends in unserem Lieblingsfischrestaurant direkt am Strand.

Jeden Abend geht die Sonne spektakulär unter und ich weiß schon jetzt, das werde ich in meinem Leben nicht vergessen!

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Tschüß Bali, der Abschied fällt schwer!

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Fotos Britta Smyrak

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